Fahnenschwingen im Schwäbischen Albverein


  
 Info:

Christian König
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74676 Niedernhall
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Auch die Anfang dieses Jahrhunderts fast völlig vergessene edle Kunst des Fahnenschwingens wird in vielen Volkstanzgruppen des Schwäbischen Albvereins wieder gepflegt und weitergegeben.

Die Landsknechtshaufen des 16. Jahrhunderts sind sicher der Ausgangspunkt dieses Brauchtums, das dann zunächst eine Zeit lang in der Offiziersausbildung einen festen Platz einnahm. Mit der wachsenden Bedeutung und Macht von Städten, Zünften und Gilden in der darauffolgenden Zeit nahmen diese das Fahnenschwingen als Zeichen ihrer gehobenen Stellung in ihr Brauchtum auf und pflegten es an ihren Festtagen.
So ging es leider im Zeitalter der Industrialisierung mit dem Untergang der Zünfte größtenteils verloren. Für Brauchtumsfreunde war es aber vergleichbar mit den Zunfttänzen stets ein interessanter Teil heimatlicher Volkskunst.
 

Schon seit der Vorstellung der "Deutschen Reihe" durch Omaar François aus Flandern, der in den 50er Jahren die Wurzeln des Fahnenschwingens in Süddeutschland wieder aufgedeckt hat, haben sich auch Volkstanzgruppen des Schwäbischen Albvereins der Kunst angenommen, sie einstudiert und inzwischen schon bei vielen Hauptversammlungen und festlichen Anlässen vorgeführt.

Höhepunkt dieser Arbeit war sicher die gelungene Ausrichtung des 6. Internationalen Fahnenschwin-gertreffens 1996 in Öhringen durch die Volkstanzgruppe des Schwäbischen Albvereins im Hohenloher Gau.

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